Hydroxylapatit – ein etablierter Wirkstoff in der modernen Zahnpflege

Das renommierte Fachbuch „Toothpastes“ fasst zahlreiche interessante Studien und Erkenntnisse über Hydroxylapatit in der Zahnpflege zusammen.

Abbildung: Demineralisation und Remineralisation des Zahnschmelzes
Abbildung: Demineralisation und Remineralisation des Zahnschmelzes

Hydroxylapatit ist in Deutschland schon in den 1980er Jahren in Zahnpflegeprodukten genutzt und getestet worden. In asiatischen Ländern wird dieser von der Natur inspirierte Wirkstoff bereits seit den 80ern verwendet. Eine klinische Studie konnte die Wirksamkeit in der Kariesbehandlung zeigen. Ebenfalls wird beschrieben, dass Hydroxylapatit initiale Kariesläsionen remineralisieren kann. Der biomimetische Wirkstoff kann sowohl in Zahnpasten als auch in Mundspülungen eingesetzt werden und zeigte sich auch bei der Reparatur von Initialläsionen als besonders effektiv.

Der Wirkmechanismus wird hier wie folgt beschrieben:

  1. Hydroxylapatit lagert sich an der Zahnschmelzoberfläche an.
  2. Nach der Anlagerung durchdringt es den Zahnschmelz bis zu der Initialläsion und füllt kleinste Zahnschmelzdefekte direkt auf.
  3. Die Remineralisation gelingt über die Einlagerung von Hydroxylapatit in die natürliche Zahnschmelzstruktur.


Weitere Informationen finden Sie hier.


Quelle: Loveren, C. v. Toothpastes. Vol. 23 (Karger, 2013).