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Jedes zweite Kind nicht bei zahnärztlicher Vorsorge

Jedes zweite Kind nicht bei zahnärztlicher Vorsorge

Regelmäßige Karieskontrolle ist für die Zahngesundheit immens wichtig – besonders bei Kindern. Doch nicht einmal jedes zweite Kind im Alter bis zehn Jahren ist im vergangenen Jahr zur Vorsorge bei einem Zahnarzt gewesen – so zu lesen in einer Pressemeldung der Kaufmännische Krankenkasse. Errechnet wurde diese Zahl auf Basis der Versichertendaten der Krankenkasse. Der Anteil der Kinder, bei denen mindestens eine Karieskontrolle im Jahr durchgeführt wurde, lag bei nur 46 Prozent.

Inanspruchnahme der jährlichen Vorsorge beim Zahnarzt nach Altersgruppen

Im Vergleich zu vergangenen Jahren sind die Zahlen gesunken – und das trotz engmaschiger und intensiver Aufklärung schon in den Kindergärten und Kindertagestätten, die Kinder und Eltern auf regelmäßiges Zähneputzen und Kontrollen beim Zahnarzt hinweist.

Gut zu wissen: seit dem 1. Juli 2019 besteht sogar ein erweiterter gesetzlicher Anspruch auf drei Früherkennungsuntersuchungen für Kinder zwischen dem 6. und 34. Lebensmonat.

Je früher die Kleinen an den Zahnarztbesuch gewöhnt werden, umso besser. Denn bereits im Baby- und Kleinkindalter wird der Grundstein für gesunde Zähne gelegt.

Doch auch im Erwachsenenalter sollte der jährliche Zahnarztbesuch selbstverständlich sein. So können Erkrankungen früh erkannt und schnell behandelt werden. Ist der Zahnschaden dagegen größer und vielleicht sogar Zahnersatz nötig, kann das kostspielig werden. Versicherte, die nachweisen können, fünf Jahre in Folge mindestens einmal im Jahr beim Zahnarzt gewesen zu sein, erhalten bei Zahnersatz-Behandlungen neben dem Festzuschuss der Krankenkasse einen Bonus von 20 Prozent. Bei zehn Jahren lückenloser Vorsorge sogar 30 Prozent.