Jede 4. Familie benutzt Kinderzahnpasta ohne Fluorid

Fluorid in Kinderzahnpasten wird unter Wissenschaftlern diskutiert. Enthält Deine Kinderzahnpasta Fluorid?

Wir haben 1.000 Eltern gefragt. Das Ergebnis: Jede vierte Familie entscheidet sich für eine fluoridfreie Kinderzahnpflege. Dennoch: Über die Hälfte der befragten Eltern mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren gibt an, dass sie verunsichert sind, wenn ihr Kind fluoridhaltige Zahnpasta verschluckt. Wir sind der Frage nachgegangen „Warum eigentlich?“

In der aktuellen Umfrage unter 1.000 Eltern wollten wir herausfinden, wie sehr sich Eltern mit der Frage beschäftigen, warum Fluoride und in welcher Menge sie in der Kinderzahnpasta eingesetzt werden. 59 Prozent der Befragten sind verunsichert, wenn das Kind beim Putzen fluoridhaltige Zahnpasta verschluckt. Drei von vier befragten Eltern würden auf eine fluoridfreie Kinderzahnpasta wechseln, wenn diese genauso effektiv vor Karies schützt, wie eine mit herkömmlicher Fluorid-Dosierung.

Das Ergebnis der Befragung zeigt vor allem eines. Es besteht ein hoher Bedarf an Aufklärung zu dem Thema. Kinderärzte vertreten mitunter eine andere Position als Zahnärzte. Fakt ist, dass sogar in den verschiedenen Fachgruppen der Zahnarzt-Vertreter intensiv über das ja oder nein diskutiert wird. Allerdings sind sich auch die Befürworter nicht ganz einig, wenn es um die Höhe der Fluorid-Grenzwerte geht. In der Befragung sagten 18 Prozent der Eltern, dass sogar der Zahnarzt zu fluoridfreier Zahnpasta bei Kindern rät. Warum ist man sich auch unter den Experten uneinig?

Laut unserer Umfrage achtet jede fünfte Familie darauf, dass die Kinderzahnpasta kein Fluorid enthält. Häufig verwenden Eltern einmal am Tag eine Zahnpasta mit und einmal am Tag ein Produkt ohne Fluorid. Diese Ergebnisse dokumentieren die bestehende Unsicherheit.

So reagierte in der letzten Woche, der Vorsitzende des Arbeitskreises Jugendzahnpflege für Frankfurt am Main und den Taunus-Kreis, Dr. Klaus – Günter Dürr, in einem offenen Brief an seine Zahnarzt-Kollegen in ganz Deutschland, auf die neu definierten Fluoridgrenzwerte. Diese sollen für Kinder ab dem 2. Lebensjahr von 500ppm auf 1.00ppm verdoppelt werden. „Viel hilft nicht viel“ so brachte er seinen Unmut über die neuen Grenzwerte der Fluorid-Konzentrationen zum Ausdruck. Dabei kritisierte er vor allem, dass die Experten mit der Verdoppelung der empfohlenen Fluorid-Konzentration vor allem das Risiko einer Fluorose im bleibenden Gebiss durch Überdosierung Vorschulalter in Kauf nehmen.

Wir setzen uns mit bereits seit 15 Jahren intensiv mit innovativen Ansätzen und fluoridfreien Produkten mit klinisch belegter Wirkung auseinander und möchten einen Beitrag zur Aufklärung leisten. Daher wäre es auch interessant zu sehen, wie es bei euch aussieht?

Erstellen Sie Ihre eigene Umfrage zu Nutzerfeedback.