Ratgeber zur richtigen Handhygiene

Topaktuell

Ratgeber zur richtigen Handhygiene

Jeden Tag berühren unsere Hände unzählige Dinge: Das Handy, das Haustier, die Computertastatur, Türklinken, den Haltegriff in Bus und Bahn, die Spültaste der Toilette, Geld oder auch andere Hände beim „Guten-Tag-Sagen“. Bei jedem Kontakt mit den Gegenständen des Alltags oder auch unseren Mitmenschen lauern Bakterien und Viren, die Gefahr einer Ansteckung bieten.

Warum ist Händewaschen so wichtig?

Händewaschen unterbricht den Übertragungsweg von Krankheitserregern. Somit ist diese alltägliche Prozedur die einfachste Lösung, um Infektionen zu vermeiden. Denn über gemeinsam genutzte Gegenstände des Alltags oder das obligatorische Händeschütteln zur Begrüßung werden diese Erreger üblicherweise von Mensch zu Mensch weitergegeben. Berührt man dann mit den eigenen Händen das Gesicht, können Keime, Bakterien und Viren über Mund, Augen oder Nase in den Körper eindringen und eine Krankheit auslösen.

Wann sollte man sich die Hände waschen

Nach dem Toilettengang und während Krankheitswellen ist Händewaschen besonders wichtig. Doch wir sollten uns unsere Hände viel häufiger reinigen, als wir es im Alltag tatsächlich tun. Vor und nach folgenden Situationen ist ein Händewaschen ratsam:

Händewaschen nach…

  • dem Toilettengang
  • dem Naseputzen
  • dem nach Hause kommen
  • dem Husten in die eigene Hand
  • dem Reinigen und Versorgen von Wunden
  • dem Zubereiten von rohem Fleisch (insbesondere Huhn und anderen Geflügelarten)
  • dem Streicheln von Haustieren
  • dem Entsorgen von Abfall
  • dem Windelwechsel

Händewaschen vor….

  • der Essenszubereitung
  • dem Versorgen von Wunden
  • dem Einsetzen von Kontaktlinsen in das Auge
  • dem Eincremen der Haut mit Pflegemitteln
  • der Einnahme von Medikamenten

So wäscht man sich die Hände richtig

Es reicht nicht, seine Hände einfach kurz unter den nassen Strahl zu halten. Gründliches Händewaschen ist im „Handumdrehen“ möglich, wenn man vier Schritten folgt.

1. Mit Wasser vorwaschen:

Benetzen Sie die Hände unter fließendem Wasser. Die Temperatur sollte so gewählt werden, dass sie angenehm ist. Die Wassertemperatur nimmt keinen Einfluss auf die Reduzierung der Mikroorganismen.

2. Mit Seife einreiben:

Fügen Sie eine ausreichende Menge an Seife hinzu und reiben Sie Ihre Hände 20 bis 30 Sekunden lang damit ein.Dabei sollten alle Oberflächen in die Reinigung eingeschlossen werden, einschließlich der Handgelenke, Handrücken, Fingerzwischenräume, Fingerspitzen und Fingernägel.

3. Mit Wasser nachspülen:

Die Seifenreste sollten gut abgespült werden, um Schmutz, Bakterien, Viren und Keime zu entfernen.Verwenden Sie vor allem in öffentlichen Sanitärräumen zum Schließen des Wasserhahns den Ellenbogen.

4. Abtrocknen:

Zum Schluss gilt es die Hände mit einem sauberen Handtuch oder Einwegtüchern abzutrocknen.