Wichtige Information zur neuen Karex Zahnpasta 

Nutzen oder schaden Fluoride der Gesundheit

Die neue Karex kann darauf verzichten

Ob der Einsatz von Fluoriden nutzt oder schadet, wird öffentlich sehr kontrovers diskutiert. Der Einsatz von Fluoriden in der Zahnpflege ist jedenfalls mit strengen Grenzwerten festgelegt. Verbraucher und Zahnärzte wünschen sich deshalb seit Jahren echte Alternativen mit belegter Wirksamkeit. Deutschen Wissenschaftlern ist dies nun mit Karex erstmals gelungen.

Detaillierte Verbraucherinformationen sind uns als Hersteller von Karex, der Zahnpasta, die vollständig auf den Einsatz von Fluorid verzichtet, an dieser Stelle besonders wichtig.

EU Verordnung und Grenzwerte:

Fluoride werden in der Zahnpflege seit Jahrzehnten zum Schutz vor Karies eingesetzt. In entsprechend hoher Konzentration wurde für Fluoride in den 1950er Jahren eine prophylaktische Wirkung gegenüber Karies nachgewiesen. Heute ist deren Einsatz aufgrund möglicher Nebenwirkungen in der Europäischen Kosmetikverordnung reglementiert, denn in höheren Dosierungen wirkt Fluorid toxisch. Insbesondere wenn sich unterschiedliche Fluoridquellen addieren. Der Stoff kommt neben Zahnpflegepräparaten auch in Nahrungsmitteln wie Speisesalz, Tee und Mineralwasser vor. In einigen Ländern wird auch das Trinkwasser zusätzlich fluoridiert. Neben Belgien haben sich in den letzten Jahren immer mehr Länder bewusst dazu entschieden, die zusätzliche Anreicherung des Trinkwassers einzustellen. Um den Verbraucher vor Nebenwirkungen zu schützen, gibt es deshalb von der EU strenge Grenzwerte für den Fluoridgehalt in Zahnpasten: [1]

Fluorid in der Europäischen Kosmetikverordnung

Wortlaut der Anwendungsbedingungen und Warnhinweise:

  • Enthält Natriumfluorid. (*)
  • Für Zahnpasten mit Verbindungen mit einem Fluorgehalt in einer Konzentration von 0,1 % bis 0,15 % berechnet als F, die nicht ohnehin als für Kinder ungeeignet gekennzeichnet sind (z.B. durch "Nur für Erwachsene"), ist der folgende Hinweis vorgeschrieben:
  • "Für Kinder bis 6 Jahre: Nur erbsengroße Menge Zahnpasta benutzen. Zur Vermeidung übermäßigen Verschluckens Zähneputzen nur unter Aufsicht. Bei zusätzlicher Aufnahme von Fluorid den Zahnarzt oder Arzt befragen."

(*) Anm. d. Red.: Insgesamt gibt es neben Natriumfluorid noch 16 weitere Fluoridverbindungen, wie z.B. Aminfluorid, Zinnfluorid, Natriummonofluorphosphat, etc.

Was sagen die Medien:

„Macht Fluorid in Zahnpasta krank?“, Spiegel Online, 10.2.2014

„Fluorid in Zahnpasta: So riskant ist der Stoff wirklich“, Focus Online, 01.9.2016

„Fluorid - toll für den Zahnschmelz, nicht immer gut fürs Gehirn“, WELT Online, 20.10.2017

Darin heißt es:

„Während viele Zahnärzte fluoridhaltige Zahncreme auch für kleine Kinder empfehlen, rät die «Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin» von einer Anwendung von fluoridierter Zahncreme im Vorschulalter ab“.

Hier finden Sie den Link zum Artikel: Fluorid - toll für den Zahnschmelz, nicht immer gut fürs Gehirn

„Ich würde auch fluoridhaltige Zahnpasta während der Schwangerschaft nicht empfehlen“,
sagt der Bochumer Endokrinologe Prof. Helmut Schatz in der Sendung WDR-Aktuell vom 17.10.2017.

Die TV-Sendung Galileo vom 19.01.2015 behandelt die Frage, was ursprünglich dazu führte, dass Fluoride den Weg in die Kariesprophylaxe gefunden haben: (https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/201518-verschwoerbar-fluorid-clip).

Was sagt die moderne Wissenschaft:

Aufgrund der zunehmenden Zweifel an der alltäglichen Verwendung von fluoridierten Zahnpasten ist die heutige Zahnmedizin seit Jahren auf der Suche nach bedenkenfreien Alternativen. So wird insbesondere an von der Natur inspirierten Ansätzen (Biomimetik) in der Zahnpflege gearbeitet. Besonders vielversprechend in diesem Zusammenhang ist die Verwendung von Hydroxylapatit, da diese Substanz dem natürlichen Zahnschmelz nachempfunden wurde. [2]

Erste klinische Studien mit Hydroxylapatit wurden bereits 1987 publiziert (Schutz vor schmerzempfindlichen Zähnen durch die Verwendung von Hydroxylapatit).[3] In Japan wurde der Schutz vor Karies durch eine Hydroxylapatit-haltige Zahnpasta an Kindern gezeigt.[4] Das renommierte Fachbuch "Toothpastes" beschreibt Hydroxylapatit als etablierten Wirkstoff in der Zahnpflege.[5]

Neben zahlreichen durchgeführten Studien der jüngeren Vergangenheit, gelang es deutschen Wissenschaftlern nun weltweit erstmals in einer klinischen, multizentrischen Studie, nachzuweisen, dass es jetzt auch eine verbrauchertaugliche fluoridfreie Zahnpasta (mit dem biomimetischen Wirkstoff Hydroxylapatit) gibt, die klinisch genauso gut vor Karies schützt wie eine Fluoridzahnpasta. [6]

Fazit:

Die Zahnpflege mit Hydroxylapatit bietet einen klinischen Kariesschutz, der vergleichbar zu konventionellen fluoridhaltigen Zahnpasten ist. Allerdings ist Hydroxylapatit ein biomimetischer Wirkstoff, wohingegen Fluoride körperfremd sind und kritisch diskutiert werden.

  1. VERORDNUNG (EG) Nr. 1223/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES, vom 30. November 2009 über kosmetische Mittel.
  2. Kensche, A. et al. Efficacy of a mouthrinse based on hydroxyapatite to reduce initial bacterial colonisation in situ. Arch. Oral Biol.80, 18-26 (2017).
  3. Huettemann, R. W. & Doenges, H. Untersuchungen zur Therapie überempfindlicher Zahnhälse mit Hydroxylapatit. Dtsch. Zahnärztl. Z. 42, 486-488 (1987).
  4. Kani, K. et al. Effect of apatite-containing dentifrices on dental caries in school children. J. Dent. Health19, 104-109 (1989).
  5. Loveren, C. v. Toothpastes. Vol. 23 (Karger, 2013).
  6. "Guter Rat" - Das unabhängige Verbrauchermagazin (12.2016).